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Epicondylitis und Mikrostrom

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Epicondylitis mit Mikrostrom therapieren

epicondylitis-tennisellenbogen

Laterale Epicondylitis ist ein muskuloskelettaler Zustand, der häufig in ambulanten Physiotherapiekliniken angetroffen wird. In den letzten zehn Jahren wurden verschiedene Arten von elektrophysikalischen Modalitäten und Bewegungstherapie für die Behandlung von Epicondylitis lateralis verwendet.Laterale Epicondylitis, auch bekannt als Tennisellenbogen, ist eine Erkrankung, die durch Schmerzen über den lateralen Humerusepicondylus gekennzeichnet ist. Die Schmerzen werden normalerweise durch Widerstand gegen Handgelenk oder Mittelfinger oder beim Greifen eines Objekts verstärkt.

Der Tennisellenbogen oder auch Tennisarm kommt, wie der Name schon sagt, ursprünglich aus dem Tennissport. Jedoch durch die immer besser werden Schläger, Schlagtechniken und Trainingsmethoden, tritt dieser bei seinen Namensgebern nur noch selten auf. (medizinauskunft, 2005) Immer häufiger sind es die Belastungen des Alltags, gerade die des Büroalltags, welche diese Reizung des Ellenbogens bedingen können.

„Von einem Mausarm können Menschen aller Altersstufen betroffen sein. Etwa 60 Prozent aller Personen, die pro Tag mehr als drei Stunden am Computer sitzen, klagen über Beschwerden. Umgangssprachlich wird das RSI-Syndrom daher auch als „Sekretärinnen-Krankheit“ bezeichnet.“ (Matzik, 2016)

Laut Matzik (2016) tritt der Mausarm häufig bei Menschen auf, die viele Stunden am Tag am PC sitzen. Die ‚gefährdetsten‘ Berufgruppen hierbei sind Texter und Grafiker. (Matzik, 2016)

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Anamnese Tennisellenbogen und Mausarm

Die Patienten bzw. Krankengeschichte ist einer der wichtigsten Aspekte in der korrekten Anamnese eines Tennisellebogens oder Mausarm. Dabei sind Informationen wichtig wie: ‚Wo treten die Beschwerden genau auf?‘, ‚Wie lange bestehen die Beschwerden schon?‘ …

 

Mikrostrom bei Tennisellenbogen und Mausarm

tennisellenbogen-therapie

 

Smith (2001) zeigte in einer Studie Wirkung von Mikrostrom bei Patienten mit neuro-muskuloskeletalen Schmerzen. Das Ergebnis der Studie wies nach, dass von 150 Patienten mit Schmerzen im Schulter-/Arm- und Handbereich in 91,33 % der Fälle eine signifikante Besserung der Beschwerden aufgetreten ist. (Smith, 2001, S. 66)

Das Ergebnis ist durchaus keines, welche verwundert. Mikrostrom hat die Eigenschaft speziell bei entzündlichen Prozessen extrem wirksam zu sein. McMakin (2005) hat nachgewiesen, dass sich die pro-inflammatorischen Zytokine unter der Behandlung mit Mikrostrom bereits nach einer Therapie deutlich reduzieren lassen. Damit wäre ein Erklärungsmodell gefunden, warum die Mikrostromtherapie bei Patienten mit Epicondylits wirken kann.

 

 

 

Literaturverzeichnis

Matzik, S. (NetDoktor, Hrsg.). (2016). Mausarm: Ursachen, Diagnose & mehr. Zugriff am 10.02.2018. Verfügbar unter https://www.netdoktor.de/krankheiten/mausarm/

McMakin, C. R., Gregory, W. M. & Phillips, T. M. (2005). Cytokine changes with microcurrent treatment of fibromyalgia associated with cervical spine trauma. Journal of Bodywork and Movement Therapies, 9 (3), 169–176. https://doi.org/10.1016/j.jbmt.2004.12.003

Medizinauskunft (medizinauskunft, Hrsg.). (2005). Tennisarm: Meist vor dem Computer. Zugriff am 10.02.2018. Verfügbar unter http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktiv/sportmedizin/30_09_tennisarm.php

Smith, R. B. (2001). Is Microcurrent Stimulation Effective in Pain Management? An Additional Perspective. American Journal of Pain Management, 11 (1), 64–68.

 

 

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Rüdiger Schellenberg im Interview

 


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