Skip to main content

Körperströme | Der Mikrostrom in unserem Körper

Unser Körper arbeitet mit Mikrostrom

Einer der bekanntesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der Bioelektrizität ist Dr. med. Robert O. Becker. Dr. Beckers Buch „Körperströme“ fand sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Fachleuten Beachtung Becker ging von der Annahme aus, dass bei Verletzungen „Verletzungsströme“ gemessen werden können und nahm weiters an, dass sich diese Ströme -geführt über die Schwan’schen Scheiden und Gliazellen, die sich um Neuronen befinden – in dem Bereich der Verletzungen ansammeln und dadurch den Genesungsprozeß sowie die Geweberegeneration auslösen. Neuere Untersuchungen gehen sogar auf Beobachtungen von Wundpotentialen und Verletzungsströmen, die im Jahre 1860 gemacht wurden, zurück.

Letztere wurden während des Bürgerkrieges durch Dubois-Reymond gemacht. 120 Jahre später – im Jahr 1980 – haben lllingsworth und Barker die Ströme am Stumpf eines amputierten Finger bei einem Kind gemessen. Die Ströme am Stumpf bewegten sich innerhalb von 10 bis 30 μA/cm2. Diese Ergebnisse wurden durch eine Reihe von Untersuchungen bestätigt (unter diesen: Borgens et al, 1979, Barker, Jaffe und Vanable, 1982; Borgens et al, 1980), obgleich wir erst seit kurzem die Bedeutung dieser Befunde und die therapeutische Anwendung der Micro-Ströme verstehen.

Becker fand zudem heraus, dass der menschliche Körper entlang der zentralen Spinalachse positiv und peripher negativ polarisiert ist. Der Polaritätsgrad wird durch den möglichen Spannungsunterschied aufgebaut, der seinerseits wiederum die elektromotorische Kraft herstellt, welche benötigt wird, um die bioelektrischen Stromkreise zu erzeugen, die den Strom für den Heilungsprozeß liefern Gestützt auf diese Erkenntnisse von Becker und Borgens empfehlen einige, die mit Mikroströmen arbeiten, den positiven Pol proximal (rumpfwärts), häufig am Ursprung der Spinalnervenwurzeln, anzusetzen und den negativen Pol distal (vom Rumpf entfernt). Tatsächlich scheint die richtige Polarität – so, wie sie in der Natur vorkommt – den Heilungsprozeß zu beschleunigen, wie auch aus dem zuvor erwähnten Fall mit dem Fingerstumpf ersichtlich wird. Andererseits scheint die falsche Polarität, durch die der Strom in die entgegengesetzte Richtung fließt, die Heilung zu behindern (Vanable et al, 1983).


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

In diesem Shop finden Sie Produktempfehlungen. Sie werden bei Interesse zu dem jeweiligen Shop/Verkäufer weitergeleitet. Verstanden